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Monday, 17. November 2003

Vier weitere Forschungseinrichtungen in gemeinsamer Förderung

Die BLK hat heute beschlossen, vier weitere Einrichtungen in die gemeinsame Bund-Länder-Forschungsförderung aufzunehmen:

 

  • das Institut für Arterioskleroseforschung (IfA), Münster
  • das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim
  • das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO) und
  • das Internationale Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik (IBFI), Schloss Dagstuhl.

 

Das IfA und das ZEW sollen dabei ab 2005 vom Bund und allen Ländern gemeinsam finanziert werden; hinsichtlich des IfA gibt es noch den Vorbehalt der Sicherstellung der Finanzierung durch das Bundesgesundheitsministerium. Die gemeinsame Finanzierung der beiden Serviceeinrichtungen MFO und IBFI beginnt 2006.

 

Das Institut für Arterioskleroseforschung der Universität Münster ist insofern einzig in Deutschland, als hier gleichzeitig Grundlagenforschung, epidemiologische und klinische Arterioskleroseforschung bearbeitet werden. Es ist durch weltweite Kontakte in die nationale Arterioskleroseforschung eingebunden (www.ear001.uni-muenster.de).

 

Die zentralen Aufgaben des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim sind anwendungsbezogen und empirisch; es berät wirtschaftspolitisch und vermittelt Wissenstransfer. Das ZEW hat sich mit der Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie beim Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken national und international profiliert (www.zew.de).


Das Internationale Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik, Schloss Dagstuhl / Saarland und das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach / Schwarzwald fördern die Forschung, indem sie Wissenschaftler zu konzentriertem, intensivem Austausch in Workshops und Seminaren zusammenbringen oder es Forschern ermöglichen, sich zu ungestörtem, durch hervorragende Infrastruktur unterstütztem Forschungsaufenthalt zurückzuziehen (www.dagstuhl.de; www.mfo.de).

 

Allen vier Einrichtungen hatte der Wissenschaftsrat exzellente Forschungsleistungen und internationale Bedeutung bescheinigt, die Voraussetzung gemeinsamer Bund - Länder Förderung.

 

Die dann 84 Einrichtungen der Blauen Liste erfüllen Forschungsaufgaben und wissenschaftliche Serviceaufgaben von hohem Anspruch. Wegen ihrer spezifischen Thematik bzw. ihres Umfanges lassen sich die Aufgaben der Leibniz-Institute – im Forschungsverbund Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (www.wgl.de) – nicht in Hochschulen realisieren.

 

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