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News

„Dagstuhler Gespräche“ – Computer, Digitalisierung und die Energie

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Freitag, 26. Januar 2024, 18 Uhr, Schloss Dagstuhl: Prof. Dr. Friedemann Mattern ist beim Leibniz Zentrum für Informatik und der Stadt Wadern zu Gast um der interessierten Öffentlichkeit dieses Thema näher zu bringen und danach in einen gemeinsamen Dialog einzusteigen.

Unfortunately, this article is only available in German.

Seit 1990 hat sich Schloss Dagstuhl, Leibniz-Zentrum für Informatik, zum Treffpunkt der besten Informatiker der ganzen Welt entwickelt. Das weltweit renommierte Forschungszentrum ist seit 2005 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und bietet die besten Voraussetzungen für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch in romantischer Schlossatmosphäre. Mit der Veranstaltungsreihe „Dagstuhler Gespräche“ möchten das Leibniz-Zentrum und die Stadt Wadern die Türen des Schlosses etwas weiter für die Allgemeinheit öffnen und die breite Vielfalt der Informatik und deren praktische Anwendungen im Alltag oder in wirtschaftlichen Prozessen vorstellen. Durch einen Impulsvortrag soll ein gemeinsamer Dialog angeregt werden.

Prof. Dr. Friedemann Mattern ist emeritierter Professor für Informatik an der ETH Zürich. Zuvor hatte er Professuren an der Universität des Saarlandes und an der TU Darmstadt inne. Mattern arbeitet im Technologiebeirat namhafter Konzerne mit und leitete in den letzten Jahren mehrere Forschungsprojekte zu den Themen „Internet der Dinge“ sowie „smart energy. Sein Forschungsinteresse gilt derzeit der zunehmenden Digitalisierung der physischen Welt – sowohl hinsichtlich der technischen Infrastruktur als auch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Der Titel seines Vortrags lautet: Computer, Digitalisierung und die Energie

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Aber Computer, Datenzentren, Netze, Softwareanwendungen und auch die „Cloud“ brauchen Energie. Und zwar weltweit immer mehr, eine Grenze des Wachstums ist nicht in Sicht.
Schlagzeilen wie „Geht es so weiter, verschlingen PC, Internet und Co. in 20 Jahren so viel Strom wie heute die ganze Welt“ alarmieren. Aber ist es wirklich so dramatisch? Wie sehen Fachleute dies? Und was ist überhaupt die Ursache für den steigenden Strombedarf, wo doch Computer in der Vergangenheit ständig energiegenügsamer wurden?

Tatsächlich gibt es gegenläufige Trends. Dass die Infrastruktur der Digitalisierung ein wachsender Stromfresser ist, ist die eine Seite. Die andere ist die Tatsache, dass durch Digitalisierung in vielen Bereichen Energie und andere Ressourcen eingespart werden können. Im Vortrag werden Trends diskutiert und bewertet. Dabei stellt sich heraus, dass es vielleicht weniger die offensichtlichen Aspekte sind, die kritisch hinsichtlich der Umweltauswirkungen zu sehen sind, als vielmehr einige problematische indirekte Folgen, die wir noch kaum auf dem Radar haben, die aber nun eine immer stärkere Wirkung entfalten dürften. Diese zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern, wäre für Wirtschaft, Politik und uns alle wichtig; damit die Digitalisierung mit ihrem vielfältigen Nutzen uns dient, ohne – zumindest in der Bilanz – die Umwelt zu belasten.

An den Dagstuhler Gesprächen nehmen Entscheider und Gestalter aus Wirtschaft, Politik und an der Informatik teil. Aber auch Interessierte aus der Bevölkerung sind herzlich eingeladen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung bis zum 22.01.2024 an gespraeche@dagstuhl.de.