Konzept von Steven Hautemanière

artiste peintre

Die Bilder von Steven Hautemanière sind abstrakt, und zwar in dem Sinne, dass sie eine Anhäufung von geometrischen Formen darstellen. Eine Anhäufung, die es zunächst schwierig macht, mehr zu erkennen als ein geordnetes Chaos.
Nach einem Moment der Betrachtung jedoch, stellt man fest, dass sich gewisse Formen ineinanderfügen, miteinander verflechten und dadurch umfassendere Flächen mit eher gegenständlichen Intonationen hervorrufen.

Man entdeckt nach und nach Boote, Häuser, Häfen. Dabei handelt es sich um das Erlebte des Künstlers, Parzellen seiner Kindheit in der Bretagne.

Andere Bilder sind das Ergebnis seiner Überlegung über das Reale: zu wissen, dass man sich bei einer Darstellung nie auf den ersten Eindruck verlassen kann. Gegenstände oder Gesichter, manchmal auch flüchtige Momente, die sich ins Gedächtnis eingeprägt haben, weil sie in uns sind, und somit in sich eine tiefere Bedeutung tragen.

Versuchen zu verstehen, lernen zu sehen. Dafür muss man sich Zeit nehmen, zu beobachten und, mit Hilfe des Selbsterlebtem und eigenen Erfahrungen, über äußere Erscheinungen hinaus, versuchen einen Sinn (wieder) zu finden, einen persönlichen Weg zu entdecken, eine rationelle Erklärung. Oder zumindest (und das ist wichtig!) nichts weniger als einen Augenblick der Evasion erleben.


Last update on July 21, 2004, 12:00 (GMT) by wwwadmin@dagstuhl.de